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150605Resistors.gif Einer der Gründe: Immer mehr Konsumer-Geräte wie Smartphones, haben extrem kurze Innovationszyklen oder werden nach ein-zwei Jahren ausgetauscht. Wie geht es für Europa weiter, wenn asiatische Auftragsfertiger wie Foxconn mehr Bauelemente verbauen, als die gesamten europäischen Abnehmer. Dazu drohen Bedarfs - Expositionen bei der E-Mobilität, IoT, Automotiv usw.
Für die Anwender bedeutet das, bei unangepasstem Orderverhalten weiter steigende Lieferzeiten und Preise. In den Berichten der Fachmedien wird von den Herstellern oft darauf hingewiesen, dass die Entwicklung in dieser dramatischen Ausprägung nicht abzusehen war. Natürlich fragt man sich dann, wenn nicht die weltweit agierenden Hersteller passiver Bauelemente diese Veränderung erkennen, wer dann? Da viele Hersteller Ende 2017 öffentlich nur von längeren Lieferzeiten bedingt durch einen hohen Auftragseingang gesprochen haben, wurde weder in den Einkaufsabteilungen noch in den Entwicklungsabteilung die entstehende Dramatik bei den Widerbeschaffungszeiten erkannt oder beachtet. Informationen aus der Distribution wurden als „Salesman-Talk“ abgetan. So sieht aus meiner Sicht die Situation heute aus: Neufertigungszeiten schwanken zwischen 50-120 Wochen bei Widerständen, Keramik-Kondensatoren sind in vielen Bauformen und Spannungen auf „Allokation“. Lagermengen sind aus dem Markt weitgehend verschwunden. Die Preise seitens der Hersteller werden und wurden drastisch angehoben und dass nicht nur für neue Order sondern für alle ausstehende Lieferungen. Eine kurzfristige Versorgung mit Produktions- Material wird immer schwieriger. Es kommt jetzt entscheidend auf die aktive Mitarbeit der Kunden an.
Thema: weg von der Single- Sourcing- Strategie.

Veröffentlicht am 02.11.2018
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